Fritz!Box Beta-Updates: 11 Modelle erhalten Laborversionen

Everythiiing

Jan 17, 2026 • 3 min read

Nahaufnahme eines modernen AVM Fritz!Box Routers, der auf einem Schreibtisch steht.

Fritz!Box Labor-Updates im Januar: AVM testet neue Funktionen

Der Start ins Jahr 2026 steht für AVM-Kunden ganz im Zeichen von Firmware-Updates. Nachdem AVM kürzlich überraschend ein Update für das 13 Jahre alte Modell Fritz!Box 7490 veröffentlichte, folgt nun eine neue Welle an Beta-Versionen. Insgesamt elf Fritz!Box-Modelle und ein Fritz!Repeater erhalten Zugang zu den sogenannten Labor-Updates. Diese Vorabversionen von Fritz!OS ermöglichen es technikaffinen Nutzern, neue Funktionen und Fehlerbehebungen zu testen, bevor diese in die offizielle Release-Version einfließen.

Welche Fritz!Boxen profitieren von den neuen Beta-Versionen?

Die Verteilung der Labor-Updates ist wie gewohnt breit gefächert und deckt sowohl aktuelle High-End-Modelle als auch ältere Geräteserien ab. Die Änderungen variieren dabei je nach Modell erheblich. Einige Geräte erhalten lediglich kleinere Korrekturen, während andere ein größeres Update auf eine neue Hauptversion der Beta erhalten.

Updates für aktuelle Modelle: Fritz!Box 7590 und AX

Zu den Geräten, die bereits eine Vorabversion der Beta erhalten hatten und nun eine Aktualisierung auf eine neuere Laborversion bekommen, zählen die Fritz!Box 7590 und die Fritz!Box 7590 AX. Diese Updates konzentrieren sich oft auf Feinabstimmungen. Bei der 7590 wird beispielsweise der Einrichtungsprozess vereinfacht und ein Problem mit der korrekten Zeitanzeige in bestimmten Regionen behoben. Solche gezielten Korrekturen zeigen, dass AVM auch bei etablierten, populären Modellen weiterhin Wert auf Optimierung legt.

Erste Schritte zu Fritz!OS 8.24 für die 7530 AX

Ein signifikanteres Update erhalten Modelle wie die Fritz!Box 7530 AX, die nun erstmals das Upgrade auf die Beta-Version Fritz!OS 8.24 erhalten. Obwohl die Liste der Änderungen bei diesen Geräten oft länger ausfällt, konzentrieren sich die Neuerungen in dieser Phase meist auf Fehlerbehebungen statt auf revolutionäre neue Features. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die Möglichkeit, den Fernzugriff auf die Fritz!Box nun auch ohne aktive Internetverbindung einzurichten. Ebenso wichtig für Familien: Kinderprofile werden nun korrekt in der Benutzeroberfläche von Fritz!OS dargestellt, was die Verwaltung vereinfacht.

Liste der Geräte mit Labor-Updates

Um einen klaren Überblick zu geben, hier eine Zusammenfassung der Modelle, die aktuell (Januar 2026) mit Labor-Updates versorgt werden:

Fritz!OS 8.10 Updates

Fritz!OS 8.24 Labor-Updates

Es ist bemerkenswert, dass AVM die Kabelmodelle (6er Serie) mit eigenen spezifischen Updates versorgt, was die Komplexität und die Notwendigkeit individueller Anpassungen für unterschiedliche Anschlussarten unterstreicht.

So nehmen Sie an der Beta-Teilnahme teil

Das Ausprobieren von Labor-Updates ist spannend, birgt jedoch auch Risiken. AVM weist explizit darauf hin, dass Beta-Firmware instabil sein kann. Wenn Ihr Router eine absolut zuverlässige Basis für den täglichen Betrieb sein muss, sollten Sie die Finger von den Laborversionen lassen und auf die finale Release-Firmware warten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur manuellen Installation

Im Gegensatz zu regulären Updates, die oft direkt über die Benutzeroberfläche eingespielt werden können, erfordert die Installation der Laborversionen einen manuellen Umweg über den PC:

  1. Labor-Update herunterladen: Besuchen Sie die offizielle AVM-Übersichtsseite für alle verfügbaren Beta-Patches. Wählen Sie das passende Update für Ihr spezifisches Fritz!Box-Modell aus und laden Sie die ZIP-Datei herunter.
  2. Entpacken: Entpacken Sie die heruntergeladene Datei auf Ihrem lokalen Rechner. Sie benötigen die darin enthaltene Firmware-Datei (meist im .image-Format).
  3. Fritz!OS Oberfläche aufrufen: Melden Sie sich in der Web-Oberfläche Ihrer Fritz!Box an (typischerweise unter http://fritz.box).
  4. Update-Menü auswählen: Navigieren Sie im Menü zu „System“ und dann zu „Update“.
  5. Manuelles Update starten: Wählen Sie die Registerkarte „Fritz!OS-Datei“. Hier können Sie die zuvor entpackte Firmware-Datei auswählen. Klicken Sie auf „Update starten“, um die Installation der Beta-Firmware zu beginnen.

Dieser Prozess kann einige Minuten dauern. Währenddessen sollte die Fritz!Box nicht vom Stromnetz getrennt werden, um Datenverlust oder eine Beschädigung der Firmware zu vermeiden.

Fazit: Kontinuierliche Optimierung statt großer Sprünge

Die aktuellen Labor-Updates zeigen, dass AVM weiterhin einen agilen Entwicklungszyklus pflegt. Während die großen Feature-Drops meist mit den Hauptversionen von Fritz!OS (wie dem Wechsel von 7 auf 8) einhergehen, dienen die Laborversionen dazu, die Stabilität zu erhöhen und kleinere, aber wichtige Usability-Verbesserungen in die Praxis zu überführen. Für Nutzer, die stets die neuesten Korrekturen und Optimierungen testen möchten, ist die Teilnahme an der Beta eine wertvolle Möglichkeit, die eigene Hardware aktiv mitzugestalten und AVM wertvolles Feedback zu liefern.

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